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Digitale Zukunft für Ballungsräume

»Smart Cities« brauchen moderne Infrastrukturen für IT und Kommunikation

Die globalen Metropolen wachsen unaufhörlich. Daher verfolgen immer mehr Großstädte »Smart City«-Strategien. Es entstehen neue Stadtentwicklungskonzepte auf der Basis digitaler Lösungen, vernetzter Infrastrukturen und intelligenter Systeme. Durch die Vernetzung von Energie, Gebäuden und Mobilität erhoffen sich die Ballungszentren mehr Zukunftsfähigkeit. Weitere positive Effekte dieser Smart-City-Strategien sind Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung, verbesserte Lebensqualität und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. 

Zukunftsstädte: London, New York, San Francisco, Berlin
Wie weit diese Ansätze für »intelligente« Städte heute schon sind, zeigt der City of the Future Index. Er hat mehrere tausend Großstädte weltweit auf den Einsatz innovativer und zukunftsorientierter Technologien untersucht. In der Kategorie mit mehr als drei Millionen Einwohnern erreicht London den Spitzenwert von 100 Punkten, gefolgt von New York und San Francisco. Berlin belegt einen beachtlichen fünften Rang und punktet vor allem beim sauberen Transport und bei Innovationen rund um das Parken.

Das Potenzial für Technologien und Lösungen für Smart Cities ist gigantisch: Bis 2026 soll der Markt für intelligente Städte jährlich um rund 18 Prozent auf 2036 Milliarden US-Dollar steigen. Noch höhere Wachstumsraten erwartet der eco-Verband der Internetwirtschaft e.V. für Deutschland. Bis zum Jahr 2026 soll sich der Umsatz von 38,5 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf 84,7 Milliarden Euro mehr als verdoppeln.

5G, Edge Computing und LoRaWAN
Laut Smart City Index 2021 des Digitalverbands bitkom liegen die Aktivitätsschwerpunkte für »Digital Cities« in den Bereichen Gesellschaft, Verwaltung, Mobilität, Energie und Umwelt sowie IT und Kommunikation. Für das Thema Mobilität bedeutet das beispielsweise den Aufbau eines digitalen Verkehrsmanagements mit »Smart Parking«, mit Sharing-Angeboten sowie mit intelligenten Ampeln und Verkehrsschildern.

Für die smarte Stadtentwicklung stellen IT und Kommunikation die unverzichtbare Basis dar. Eine lebenswerte Urbanität setzt heute eine moderne, hochskalierbare digitale Infrastruktur voraus. Basistechnologien wie leistungsfähige Breitband-Netzwerke, 5G-Konnektivität und die Verarbeitung von Daten in der Nähe ihrer Quelle (Edge Computing) stehen dabei an erster Stelle. Die Kombination aus 5G und Edge Computing bietet sehr hohe Übertragungsraten bei niedrigen Latenzzeiten.

Sehr vielversprechend ist zudem der Funkstandard Low Range Wide Area Network (LoRaWAN), der ursprünglich aus der Militär- und Weltraumkommunikation stammt. Er sichert den Empfang über weite Strecken, ist störungsresistent und benötigt vergleichsweise wenig Energie. Das spart Kosten und schont das Klima. Dätwyler IT Infra leistet mit weltweiten Infrastrukturprojekten für den Ausbau von Smart Cities einen wichtigen Beitrag. Das Unternehmen liefert heute bereits die Infrastruktur für die Städte der Zukunft. Mit Mini-Datacentern im Untergrund und in Containern, mit smarten Parklösungen und mit strategischen Partnerschaften ist Dätwyler bestrebt, neue, intelligente Lösungen für Ballungsräume zu entwickeln und umzusetzen.